AK DIPTERA

Unabhängige Interessengemeinschaft der Dipterologen Deutschlands

Catalogus dipterorum Germaniae: Autorenhinweise


Fokus der Zeitschrift
Der Catalogus dipterorum Germaniae wird als frei zugängige (open access) Online-Zeitschrift durch den Arbeitskreis Diptera (AK DIPTERA) herausgegeben. Die Zeitschrift veröffentlicht ausschließlich Originalarbeiten, die der Erstellung und Fortführung einer Checkliste der Fliegen und Mücken (Diptera) auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland in den Grenzen seit dem 3. Oktober 1990 zutragen. Eine Arbeit sollte jeweils eine Dipterenfamilie in ihrer Gesamtheit für das Staatsgebiet Deutschlands abdecken. In hyperdiversen Familien können auch kleinere taxonomische Einheiten (Unterfamilien, Triben oder Gattungen) bearbeitet werden. Jede Arbeit muss durch eine möglichst umfassende Bibliografie, die Arbeiten mit Nachweisen des bearbeiteten Taxons für Deutschland erhält, ergänzt werden. Die publizierte Checkliste einer Familie kann bei Bedarf durch neuere Versionen ersetzt bzw. fortgeführt werden.
Die Arbeiten enthalten keine Artbeschreibungen, Synonymisierungen oder andere nomenklatorische Akte. Ebenso wenig können phylogenetische Stammbäume, Haplotypennetzwerke oder andere Analysen präsentiert werden. Ökologische oder morphologische Beschreibungen sind nicht vorgesehen.
Die Erscheinungsweise des Catalogus dipterorum Germaniae richtet sich nach der Verfügbarkeit der Manuskripte. Jede Arbeit soll als Einzelpublikation zeitnah nach dem Einreichen erscheinen. Eine Begrenzung der Seitenzahl ist nicht vorgegeben. Publikationssprachen sind Deutsch (bevorzugt) und Englisch. Da es sich um eine Online-Zeitschrift handelt, die nicht in gedruckter Form erscheint, fallen für die Autoren keine Kosten an. Jeder publizierte Artikel wird auf der Website der Zeitschrift (www.ak-diptera.de/catalogus) sowie auf weiteren Internet-Repositorien (https://www.zobodat.at, https://bonn.leibniz-lib.de/de/forschung/projekte/catalogus-dipterorum-germaniae) als kostenfreier Download zur Verfügung gestellt. Die Zeitschrift unterliegt den Creative Commons CC BY 4.0, die die uneingeschränkte Nutzung, Verbreitung und Vervielfältigung in jedem Medium erlaubt, vorausgesetzt, der ursprüngliche Autor und die Quelle werden genannt.
 
Vorbereiten der Manuskripte
Die Autoren richten sich bitte nach den aktuellsten publizierten Heften des Catalogus dipterorum Germaniae. Im Folgenden einige wichtige Orientierungspunkte:
  • Schrifttyp: Arial; Größe: 12 Punkt; Zeilenabstand: 1,5; Ausrichtung: linksbündig.
  • Eigene Sonderzeichenfonds und Kapitälchen dürfen nicht verwendet werden.
  • Genuszeichen bitte durch folgende Platzhalter ersetzen: ♂ = $; ♀ = §.
  • Folgende Formatierungen müssen von den Autoren bereits vorgenommen werden: Kursive Schrift (Gattungs- und Artnamen); Fettdruck (Überschriften).
  • Keine Silbentrennung mit hartem Trennstrich vornehmen.
  • Artnamen sind mindestens einmal im Text vollständig, also mit Autor und Publikationsjahr, getrennt durch ein Komma zu nennen. Dies wird in der Regel durch die angehängte Gesamtartenliste abgedeckt.
  • Zitieren von Literaturquellen im Text (bei mehr als zwei Autoren, bitte die Bezeichnung "et al." nutzen):
             ... (Meier 1990) ...                     ... nach Meier (1990) ...
             ... (Meier & Müller 1990) ...      ... nach Meier & Müller (1990) ...
             ... (Meier et al. 1990) ...            ... nach Meier et al. (1990) ...
  • Verwendung des Bindestrichs ‚-‘ (Viertelgeviertstrich, Divis, Ergänzungsstrich) nur bei zusammengesetzten Wörtern (z.B. Sachsen-Anhalt) und den DOI-Nummern (z.B. DOI: 10.1111/j.1096-0031.2012.00422.x).
  • In allen übrigen Fällen muss der Gedankenstrich ‚–‘ (Halbgeviertstrich, Bis-Strich, Langstrich) verwendet werden.
  • Verwendung von Anführungszeichen („...“) im Fließtext zur Hervorhebung von z.B. Buchtitel, direkter Rede oder Zitate.
  • Halbe Anführungszeichen (‚…‘) kennzeichnen hingegen z.B. wissenschaftlich unübliche Bezeichnungen oder umgangssprachliche Begriffe.
  • Tabellen im Manuskript bitte nach Anhang 2 einfügen.
  • Abbildungen sind in der Regel nicht vorgesehen. Für das Titelbild sollten historische Darstellungen mit Bezug zur deutschen Fauna Verwendung finden. Auf eine hohe Auflösung ist dabei zu achten. Dazu ist ein kurzer Text für die Umschlaginnenseite zu ergänzen.

Einführungsteil mit folgenden Abschnitten:
  • Titel der Arbeit in Deutsch, mit Angabe des Datums der vorliegenden Version.
  • Titel der Arbeit in Englisch.
  • Autor(en) inkl. Anschrift und E-Mail.
  • Deutsche und englische Zusammenfassung (summary) mit bis zu 5 Stichwörtern (keywords).
  • Einleitung mit knappen Informationen zur (i) Lebensweise, (ii) zur systematischen Einordnung innerhalb der Diptera, (iii) zum Vorkommen weltweit und in Europa (Artenzahlen) und (iv) zu früheren Checklisten für Deutschland.
  • Methoden: (i) Hinweise zur aktuellen Bestimmungsliteratur für die deutsche Fauna, (ii) Referenzen zur verwendeten Nomenklatur und (iii) Hinweise zur Erstellung/Zusammensetzung der Bibliografie.
  • Ergebnisse: Beispielsweise mit Informationen zur Bewertung des gegenwärtigen Erfassungsstandes der Familie in Deutschland; Arten die in der Vergangenheit für Deutschland publiziert, jedoch nicht in die Checkliste aufgenommen wurden, sollen hier genannt werden
  • Optional: Eine knappe Auflistung von Nachweisen bislang für Deutschland unpublizierter oder bislang zweifelhafter Arten, jeweils mit Angaben zur Bestimmungsgrundlage, Datum, Sammlung, Fundort inklusive dezimaler Koordinaten.
  • Danksagung.
  • Literatur: Alle im Einführungsteil aufgeführten Literaturzitate. Die erwünschte Zitierweise ist weiter unten erklärt.

Anhang 1: Checkliste.
  • Zur Verifizierung einer Art für Deutschland bedarf es zumindest eines Nachweises der durch den Autor als glaubwürdig eingeschätzt wird.
  • Der Zusatz ‚vidit‘ markiert Arten, die zumindest von einem der Autoren aus Deutschland geprüft wurden.
  • Die Checkliste soll nur beschriebene Arten oder Artaggregate beinhalten. Für die Abgrenzung von in der Literatur erwähnter unbeschriebener Arten können folgende Möglichkeiten verwendet werden: Musca exemplaris agg. sensu Meier (1950); Musca spec. A sensu Schmidt (2000); Musca exemplaris auct. nec Müller (1925) sensu Schuster (1990)
  • Die Checkliste soll auch die für Deutschland publizierten Synonyme beinhalten.

Anhang 2: Bibliografie:
  • Alle Literatur, die Funde der Familie aus Deutschland enthält und damit auch alle Arbeiten, die in Anhang 1 genannt werden, findet sich in der anschließenden Bibliografie. Dadurch kann es dazu kommen, dass Arbeiten zweimal zitiert werden – zunächst im Literaturverzeichnis des Einleitungsteils und anschließend in Anhang 2 (der Bibliografie).

Literaturverzeichnis
  • Es sind nur publizierte Arbeiten aufzuführen, also beispielsweise keine Diplomarbeiten, unveröffentlichten Berichte, Gutachten oder interne Datenbanken.
  • Alle Autoren sind zu nennen. Die Namen der Zeitschriften werden ausgeschrieben. Die Angabe von Heftnummern im Band steht den Autoren frei. Die Heftnummern sind aber zwingend erforderlich, wenn ein Band aus nicht durchgehend paginierten Heften besteht oder wenn sich das Erscheinungsjahr von den Heften eines Jahrgangs voneinander unterscheidet.
  • Die Angabe von DOI-Nummern (digital object identifier) einzelner Publikationen wird empfohlen und erfolgt in der Harvard-Zitierweise (Beispiel: DOI: 10.1007/s11616-005-0142-4). Für den Abgleich zitierter Publikationen mit den Repositorien für DOI-Nummern empfiehlt sich folgende Internetseite:  https://doi.crossref.org/simpleTextQuery.

Beispiele für das Zitieren
  • Dunk, K. von der (1993): Aufnahme und Revision der Dipterensammlung von Dr. Th. Schneid im Naturkundemuseum Bamberg. – Bericht der naturforschenden Gesellschaft zu Bamberg 68: 45–81.
  • Gibson, J. F., Skevington, J. H. & Kelso, S. (2013): A phylogenetic analysis of relationships among genera of Conopidae (Diptera) based on molecular and morphological data. – Cladistics 29: 193–226. [DOI: 10.1111/j.1096-0031.2012.00422.x]
  • Schrank, F. de Paula von (1803): Fauna Boica, Durchgedachte Geschichte der in Baiern einheimischen und zahmen Thiere. 3. Band. 1. Abteilung: viii + 272 S.; Landshut: Phillip Krüll.
  • Huang, C. (1993): [Animals of Longqi Mountain], auf Chinesisch: i-xxi + 1105 S.; Peking: China Forestry Publishing House.
  • Röseler, P. F. (1971): Die Mücken und Fliegen (Diptera) des Wutachgebietes. – S. 421–434. – In: Sauer, K. (Hrsg.): Die Wutach: naturkundliche Monographie einer Flusslandschaft. – Natur- und Landschaftsschutzgebiete in Baden-Württemberg 6: x + 575 S.
  • Bäse, K. (2021): Nachweise von Dickkopffliegen (Diptera: Conopidae) im westlichen Südharz (Sachsen-Anhalt). – S. 654–658. – In: Entomologen-Vereinigung Sachsen-Anhalt (Hrsg.): Entomofaunistische Untersuchungen im westlichen Südharz (Sachsen-Anhalt): 679 S.; Hecklingen: Entomologen-Vereinigung Sachsen-Anhalt.
  • Prescher, S. (1992): Ökologie und Biologie der Diptera, insbesondere der Brachycera, eines klärschlammgedüngten Ackerbodens: 139 S; Braunschweig: Technische Universität. [Dissertation]
  • Meier, R. (2005): Collection inventory of the Diptera collection of the Zoological Museum, University of Copenhagen (ZMUC). – http://www.zmuc.dk/entoweb/collections-databaser/Diptera/Conopidae%20types.htm [Download am 7.9.2015].
 
Einreichen und weiteres Procedere
1.    Manuskripte müssen im *.docx oder *.rtf Format per E-Mail bei der Projektleitung eingereicht werden (checkliste@ak-diptera.de). Bitte senden Sie uns nach Möglichkeit von Ihrem Manuskript zusätzlich eine PDF-Version zu, in der alle Sonderzeichen enthalten und farblich hervorgehoben sind.
2.    Die Manuskripte werden von der Projektleitung hauptverantwortlich an ein Mitglied der Redaktion zur weiteren Bearbeitung weitergeleitet. Der Eingang wird auf der Website vermerkt.
3.    Die eingereichten Manuskripte werden von der Redaktion und mindestens einem externen Gutachter inhaltlich bewertet.
4.    Zurücksenden der Manuskripte an den korrespondierenden Autor mit Hinweisen zur fachlichen und formatierungsrelevanten Bearbeitung.
5.    Nach der Annahme des korrigierten Manuskripts durch die Redaktion erfolgen die Umsetzung des Layouts und das Versenden der Korrekturfahnen.
6.    Nach der Freigabe der Korrekturfahne durch den korrespondierenden Autor wird die Arbeit zeitnah veröffentlicht.